Nachdenkliches

Plüschi-sein in Zeiten von Corona

Hallo ihr lieben plüschigen und nicht-plüschigen Leserinnen und Leser,

ein Thema hat die Welt seit diversen Monaten fest im Griff: Corona. Das bekommen auch wir zu spüren, obwohl wir Plüschtiere in der ganzen Corona-Situation eigentlich ganz fein raus sind. Wir können nämlich nicht an Corona erkranken, da sind sich wohl Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf der ganzen Welt einig. Wir müssen uns also diesbezüglich schonmal keine Sorgen machen. Als Corona-Überträger können wir zwar wohl fungieren, aber da die meisten Kuscheltiere ja auch recht wählerisch darin sind, mit wem sie kuscheln, müssen wir uns wohl auch darüber nicht so viele Gedanken machen. Dazu gab es übrigens auch mal einen kleinen Beitrag von der Sendung mit der Maus, daher wissen wir das auch alles!

Dafür sind aber diverse Freizeitaktivitäten unserer Menschen weggefallen. Statt in den Sport zu gehen, Freunde zu treffen, Spieleabende zu veranstalten oder zu tun, was Menschen sonst noch so außer Hause tun, sind sie nun viel mehr zu Hause und haben deshalb mehr Zeit, sich mit uns zu beschäftigen. Oder andere Dinge zu tun.

Paffina hat einen Schatz auf dem Dachboden gefunden

Manche nutzen die Zeit zum Beispiel, um ihren Dachboden zu entrümpeln. Vermutlich haben aber nur die wenigsten dabei das Glück wie unsere Paffina, dass sie dabei einen Schatz finden. Wobei „Schatz“ sich ja auch weit definieren lässt, zumindest nostalgisch werden lässt einen der eine oder andere Dachbodenfund vielleicht schon. Das wäre ja dann auch irgendwie ein Schatz, wenn auch nicht ganz so Paffina-zufriedenstellend…

Sirius mit der alten Nähmaschine vom Dachboden

Andere holen die alte Nähmaschine wieder vom Dachboden hervor…

Kiwii mit der uralten Nähmaschine

… oder reaktivieren das uralte Schätzchen aus dem Keller. Oder dem Dachboden. Oder einfach nur aus ihrem Tisch, in dem sich das alte Maschinchen über viele Jahre versteckt hat…

Päffchen hängt vor dem Bildschirm

Wieder andere hängen vermehrt vor irgendeinem Bildschirm, schauen fern, gucken die neuesten Serien (oder auch ältere. Oder alle zu einem bestimmten Thema…) oder spielen Computerspiele.

Ivy liest den Grammatik-Duden

Andere nutzen die Zeit, um ihre Kenntnisse und Fähigkeiten aufzufrischen oder zu erweitern. Ivy hat sich zum Beispiel mal wieder den Grammatik-Duden zu Gemüte geführt, um fit zu sein, wenn irgendwann wieder ein neues Drachenfamilienmitglied adoptiert wird. Und danach hat sie angefangen Gedichte auswendig zu lernen, um ihre Eloquentigkeit noch besser unterstreichen zu können. Dazu hat sie unsere Mama Moni, die in germanistischen Dingen ja auch nicht ganz unbedarft ist, nach Empfehlungen gefragt. Als sie den „Herr von Ribbeck auf Ribbeck“ auswendiggelernt hat, das war ja noch ganz lustig. Aber beim „Zauberlehrling“, da wurde mir vor lauter wallendem Wasser irgendwann ganz schwurbelig im Kopf…

Grünling liest die Dummie-Bücher

Seine Kenntnisse erweitert hat auch Grünling, der es sich zur Aufgabe gemacht hat nach Wegen zu suchen, um unseren Blog bekannter zu machen…

Saphira liest ein Buch

Andere lesen ihr Lieblingsbuch nochmal oder nehmen sich andere Bücher vor, die sie schon immer mal lesen wollten…

Flämmchen sucht nach neuen Ausflugszielen

Wohingegen manche sich überlegen, was sie Corona-Regelkonform noch außerhalb ihrer eigenen vier Wände tun könnten. Flämmchen hat sich hierfür ein Buch über die schönsten Burgen in Deutschland geschnappt und sucht fleißig Burgen raus, die möglichst bald mal mit ihm besucht werden sollen!

Chilli macht Kopfstand

Wieder andere finden ganz neue Möglichkeiten sich (alleine) sportlich zu betätigen…

Rosa knabbert ein Löffelbiskuit

… zum Beispiel um die Kalorien wieder abzutrainieren, die man sich durch erhöhten Naschereien-Konsum zugeführt hat…

Lina und Luna holen die alten Puzzles unter dem Bett hervor

Manche holen auch die alten Puzzles wieder unter dem Bett hervor (Luna und Lina mussten dabei feststellen, dass im Haushalt unserer Mother of Dragons Drachenmotive extrem unterrepräsentiert sind. Sie finden, das sollte geändert werden!) …

Fauchi mit Bookigami-Buch

… oder lernen so kreativ-verrückte Dinge zu tun wie Drachen in (natürlich aussortierte!) Bücher zu falten. Dafür braucht man allerdings geschickte Menschenhände, haben wir gemerkt, mit Drachenpfoten geht das nicht so gut…

Yoshi mit Zauberwürfel

… oder bringen sich irgendwelche Skills bei, mit denen man auf (fast) jeder Party irgendwen beeindrucken kann, wie zum Beispiel den Rubix Cube zu lösen…

Ruby mit Drachenblog

… und wieder andere erfüllen ihren Drachis endlich den langgehegten Wunsch nach einem eigenen Blog.

Das sind nur einige Ideen und Möglichkeiten, was hier so als Corona-Zuhause-Beschäftigungen gemacht wurde oder was wir in unserem Umfeld so mitbekommen haben. Die Liste lässt sich natürlich beliebig verlängern.

Aber selbst wenn die eine oder der andere es genossen hat, mal mehr Zeit für das eine oder andere zu haben, so bemerken wir an unseren Menschen und bekommen es auch von denen, von denen wir so über unsere Plüschikontakte hören, mit, dass ihnen so viele Aspekte aus ihrem Alltagsleben fehlen, seien es der Sport, Hobbys, soziale Kontakte, dass wir es eigentlich gar nicht richtig genießen können, dass unsere Menschen jetzt so viel Zeit (für uns) haben. Im Gegenteil, wir wünschen uns umso mehr, dass unsere Menschen so schnell wie möglich in ihren vor-Corona-Alltag zurückkehren können.

Dass daraus weder heute noch morgen direkt was wird, ist uns natürlich klar. Gerade deshalb möchten wir an euch alle Kuscheltiere da draußen appellieren:

Flauscht nur in eurer eigenen Familie, dass dieses doofe Corona-Virus sich nicht weiter ausbreiten kann und möglichst schnell verschwindet! Und seid besonders lieb, kuschelig und flauschig zu euren Menschen. Denen (zumindest denen, die wir kennen und von denen wir hören) fehlen ihre Hobbys und ihre sozialen Kontakte ganz massiv.

Wenn ihr dazu beitragen könnt, dass es euren Menschen ein bisschen besser geht, dann ist das auf jeden Fall eine gute und wichtige Sache! Und wenn ihr merkt, dass ihr euren Menschen so gar nicht mehr helfen könnt und dass es ihnen zunehmend und über einen gewissen Corona-Blues (den vermutlich mehr oder weniger alle haben) hinaus schlecht geht, dann scheut euch bitte auf keinen Fall, bei anderen Menschen, zum Beispiel den Menschen eurer Plüschi-Freunde, Alarm zu schlagen. Menschen haben eben doch noch andere Möglichkeiten, um zu helfen, und können Maßnahmen ergreifen, die euren Menschen dann hoffentlich helfen können!

Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass wir alle, vor allem aber unsere Menschen, so bald wie möglich wieder in den gewohnten Alltag zurückkehren können. (Wo wir uns dann wieder beschweren können, dass unsere Menschen zu wenig Zeit für uns haben!)

Ruby mit Maske und Desinfektionsspray

In diesem Sinne sende ich euch mit 1,5m Abstand, desinfizierten Pfoten und (hoffentlich feuerfester) Maske ganz viel Drachenliebe und freue mich schon auf den Tag, an dem ich euch allen wieder durch exzessives Knuddeln meine Drachenliebe geben kann!

Eure Ruby

P.S. Die Ruby aus dem Beitrag von der Sendung mit der Maus, da bin nicht ich!

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