Urlaub

Unser Islandurlaub – Teil 8: Vier Wasserfälle und endlich ein Regenbogen

Was bisher geschah:

Unser Islandurlaub – Teil 1: Anreise und erste Abenteuer

Unser Islandurlaub – Teil 2: Wanderung ins Reykjadalur und Erkundung eines Lavatunnels

Unser Islandurlaub – Teil 3: Unterwegs auf dem Golden Circle

Unser Islandurlaub – Teil 4: Unter Regenwolken zu Islands imposanten Wasserfällen

Unser Islandurlaub – Teil 5: Wandern auf einem Gletscher und im Skaftafell-Nationalpark

Unser Islandurlaub – Teil 6: Der lange Weg in Islands Osten

Unser Islandurlaub – Teil 7: Unterwegs in den Ostfjorden

Hallo ihr lieben plüschigen und unplüschigen Leserinnen und Leser,

heute stand ja wieder ein Ortswechsel an, daher war der Morgen nicht ganz so faulplüschig wie er zu anderen Zeitpunkten hätte sein können. Wie üblich wurde aber erstmal gefrühstückt und dann die Sachen gepackt und dann ging es los Richtung Nordwesten.

Pflanzenkörbchen in Egilsstaðir

Unser Ziel war Akureyri, die Hauptstadt des Nordens, aber bis dorthin hatten wir erstmal noch ein bisschen Weg zurückzulegen. Erstmal kamen wir aber noch an diesem hübsch bepflanzten Körbchen vorbei, das wir uns näher anschauen wollten.

Supermarkt in Egilsstaðir

Unser erstes Ziel war der nur wenige Kilometer entfernte Supermarkt, denn am Vortag waren da die Brotbestände nur noch sehr dünn, um nicht zu sagen, überhaupt nicht mehr Steffen-befriedigend. Luna wollte diesmal unbedingt mit shoppen gehen und so sind Steffen und Luna zusammen in den Laden gegangen, während die Mama Moni zusammen mit Bella und mir im Auto gewartet hat. Leider war auch heute die Brotausbeute nicht ganz so berauschend, aber zumindest musste der Steffen nicht verhungern, bis wir wieder an einen Supermarkt kommen.

Rjúkandafoss

Heute war es extrem windig, was wir schon beim Bepacken des Autos bemerkten und dann auch bei den meisten weiteren Stopps. Unseren ersten größeren Stopp haben wir am Rjúkandafoss gemacht, der war gar nicht mal so klein und von der Straße aus mit einem kurzen Fußmarsch zu erreichen, also haben wir den mitgenommen.

Fahrt durch Islands  Nordosten

Es folgte dann erstmal eine längere Fahrtstrecke, bei der wir glücklicherweise windgeschützt hinter der Scheibe die isländische Landschaft bewundern konnten.

Landschaft in Islands Nordosten

Natürlich haben wir auch einige Zwischenstopps gemacht, wobei es so windig war, dass wir wirklich aufpassen mussten, dass es uns nicht wegweht. Könnt ihr auf dem Foto sehen, wie sich Luna mit flatternden Flügeln gegen den Wind stemmt?

Dettifoss

Schließlich kamen wir an unserem ersten geplanten Ziel, dem Wasserfall Dettifoss, an. Der ist ziemlich beeindruckt, er ist nämlich der wasserreichste Wasserfall Islands.

Regenbogen über dem Dettifoss

Und hier hatten wir tatsächlich das Glück, dass während unseres Aufenthaltes für eine Weile die Sonne rauskam und wir über dem Wasserfall sogar einen Regenbogen stehen hatten. Das war ja soo toll! Wir konnten uns gar nicht sattsehen und der Steffen musste Foto um Foto machen… Natürlich sind wir auch auf alle möglichen Aussichtspunkte spaziert, um den Wasserfall mit Regenbogen extra gut begucken zu können.

Selfoss

Danach sind wir noch zum nahegelegenen Selfoss gelaufen, auch wenn der Weg sehr windig war und die Menschen über zwischen den Zähnen knirschenden Sand geschimpft haben. Gelohnt hat es sich dennoch, der Wasserfall war auch ziemlich cool. Auf dem Rückweg zum Auto hat es dann erstmal angefangen zu tröpfeln, das war aber nicht so schlimm, denn sie wollten eh erstmal ein kleines Picknick zu sich nehmen und das hätten sie alleine schon wegen des Winds im Auto zu sich genommen.

Die Drachen genißen auf einem Steinhaufen die Aussicht

Nach dem Picknick ging es ein Stück weiter und als wir da einen Felsenhaufen mit toller Aussicht entdeckten, haben wir beschlossen, dort ein kleines Päuschen zu machen…

Víti Krater

… bevor es zu unserem nächsten Ziel, dem Víti Krater ging. Da mussten wir hin, weil die Mama Moni die Farbe des Wassers auf verschiedenen Bildern total toll fand und gucken wollte, ob das in echt auch so aussieht…

Flüsschen in der Nähe eines Geothermiekraftwerks

Auf dem Rückweg kamen wir wieder an dem Geothermiekraftwrk vorbei, an dem wir schon auf dem Hinweg vorbeikamen. Die Farbe des Flusses und die Beschaffenheit des Ufers fand ich ziemlich faszinierend, aber wenig vertrauenserweckend, so dass ich lieber etwas Abstand gehalten habe…

Ewige Dusche

Außerdem kamen wir auf dem Rückweg noch an der ewigen Dusche vorbei. Da hat offenbar jemand auf eine warme Quelle ein Rohrsystem draufgebaut, so dass da beständig das Wasser raussprudelt. Laut unseren Menschen ist das auch tatsächlich angenehm warm, aber drunterstellen wollten sie sich natürlich trotzdem beide nicht. Dabei hätten sie sogar Badeklamotten und Handtücher mitgehabt! Ich wäre ja schon auch neugierig gewesen, mich drunter zu stellen, aber die Mama Moni war nicht so begeistert von der Aussicht, einen klatschnassen Drachen im Rucksack oder gar auf dem Schoß sitzen zu haben, deshalb habe ich es dann doch gelassen…

Ausblick auf ein geothermal aktives Gebiet

Auf unserem weiteren Weg kamen wir noch an einigen geothermisch aktiven Gebieten vorbei, aber die haben wir uns nur aus der Ferne angeguckt, da wir ja schon während unseres Aufenthaltes in Hveragerði einiges an heißen Quellen und blubbernden Tümpeln zu sehen bekommen haben und es uns da jetzt auch nicht so sehr hinzog, zumal immer noch ein eisiger Wind pfiff und der Tag auch schon etwas vorangeschritten war und wir noch etwas Strecke zurückzulegen hatten.

Lake Mývatn

Nach einem kurzen Stopp in Reykjahlíð um zu tanken ging es dann weiter am Lake Mývatn entlang – übersetzt heißt das Mückensee. Und unsere Mama Moni, die dort vor einigen Jahren schonmal war, berichtete auch, dass die Mücken eine wahre Plage waren und sie es draußen kaum ausgehalten hat, wobei die Viecher nur lästig sind, aber mehrheitlich nicht stechen.

Lake Mývatn

Aber als wir dort zwischengestoppt haben, war das kein Problem, vielleicht war es den Mücken auch zu windig… Wir konnten jedenfalls unbehelligt von Mücken ausgiebig gucken.

Goðafoss

Unseren letzten Stopp haben wir dann noch am Goðafoss gemacht, das ist der Wasserfall, wo der Sage nach die Isländer ihre Götterbildnisse reingeworfen haben, nachdem entschieden wurde, dass Island christlich wird. Bella hoffte, dass wir hier vielleicht noch eine Drachenfigur finden, aber die Mama Moni meinte, das sei schon ein paar hundert Jahre her und damit recht unwahrscheinlich, dass wir noch etwas finden… Wir haben auch tatsächlich nichts gefunden, aber den Anblick vom Wasserfall haben wir trotzdem genossen.

Dann sind wir nach Akureyri weitergefahren und mussten noch unsere Unterkunft suchen. Das war diesmal nicht ganz so einfach, da Akureyri etwas größer ist als Eiðar, wo unsere vorherige Ferienwohnung lag, und wir uns zur Wohnung ja nicht hinnavigieren lassen konnten. Steffen hat die Wohnung aber anhand einer Suche in den Offlinekarten seines Tablets noch gefunden.

Die Menschen haben sich dann noch ums Essen gekümmert und wir haben unsere Erlebnisse niedergeschrieben und danach gab es einen plüschig-gemütlichen Abend inklusive Ideensammlung, wie es die nächsten Tage weitergehen soll.

Wofür wir uns entschieden haben, lest ihr demnächst in unserem nächsten Island-Blogbeitrag.

Plüschige Grüße von
eurer Violetta

2 Comments

  • Steffen

    Huhu Violetta,
    danke für deinen Urlaubsbericht!

    Die riesigen Blumenkörbchen im Ort fand ich auch echt cool, deswegen wollte ich, dass wir da noch einmal halten und ein Foto davon machen.

    Bonus! (also der Supermarkt) hat uns zum Glück vor dem Verhungern gerettet, da hier die Lebensmittel zum Glück im Verhältnis zu anderen Geschäften noch bezahlbar waren … Mir fällt es echt schwer, einfach gefühlte große Unsummen für einfache „Kleinigkeiten“ aus dem Supermarkt zu bezahlen …
    Die Fertigkäsepackung (wie bei uns aus dem Supermarkt) für 14€ hat mich nachhaltig geprägt bzw. geschädigt.

    Die Menge an Wasser, die durch die Fälle strömt ist schon beeindruckend, das getöse und gemalme der Massen … Mama Moni hat da toll die Menschen verschwinden lassen 😉

    Das weiß-schwefelige warme Wasser neben dem Kraftwerk war mir auch etwas suspekt. Die warme Dusche fand ich toll. Da sieht man auch gut, wie windig es war …Wasser in der Luft warm, Boden kalt …

    MFG
    Steffen

  • Angela

    Ssseid gegrüßßßt, liebe Drachis,
    vielen Dank dir, liebe Violetta, für den Bericht vom 8. Tag eurer Islandreise und vor allem für das herrliche Bild mit Bella und dem Regenbogen. Und esss gab bunte Blumen in dem großßßen Henkelkorb, war auch eine violettaschtische dabei?
    Wir sssind ja froh, dass euch der Wind nicht in irgendwelche finsteren Gefilde – oder gar in ein Schlammloch – geweht hat. Eine von den Kursteilnehmerinnen unssserer Angela Fitnessa aus Neckarhausen konnte neulich auch ein Lied von starkem Wind ssssingen. Ihr hat esss beinahe die Schirmmütze in den Neckar geweht. Vom Festhalten waren ihr die Arme lahm, und dann standen auch noch Hanteln auf dem Programm. Da hätte wohl sssogar die Oberflossenadmiralin den Vorschlag gemacht, auf Tennisbälle auszuweichen.
    Auch wir haben gestaunt über die Farbe, die der Viti-Krater hatte. Habt ihr auch rausssgefunden, warum das ssso issst? Vielleicht eine ganz besondere Viti-Krater-Türkis-Alge?
    Und wir haben geschmunzelt über die ewige Dusche. Ssso etwas geht halt nur, wenn eine natürlich warme Quelle existiert.
    Schon der 8. Tag, aber wir fragen jetzt nicht nach Drachensichtungen, denn wir können unsss ja denken, dass die sssich bei dem Wind entweder zu einem Feuerchen in eine Höhle verkrochen oder die Schwingen ausgebreitet haben und energiesparend durch die Lüfte gesegelt sssind.
    Wir sssind gespannt, wasss das Planungskomité für die nächsten Tage beschlossen hat.
    Viele liebe Grüßßße von euren Bookaholics Alphabetty, Frosty, Jonathan und Ali

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