Urlaub

Unser Islandurlaub – Teil 7: Unterwegs in den Ostfjorden

Was bisher geschah:

Unser Islandurlaub – Teil 1: Anreise und erste Abenteuer

Unser Islandurlaub – Teil 2: Wanderung ins Reykjadalur und Erkundung eines Lavatunnels

Unser Islandurlaub – Teil 3: Unterwegs auf dem Golden Circle

Unser Islandurlaub – Teil 4: Unter Regenwolken zu Islands imposanten Wasserfällen

Unser Islandurlaub – Teil 5: Wandern auf einem Gletscher und im Skaftafell-Nationalpark

Unser Islandurlaub – Teil 6: Der lange Weg in Islands Osten

Hallo ihr lieben plüschigen und unplüschigen Leserinnen und Leser,

nachdem der Vortag ja für beide Menschen nicht ganz so toll geendet hat, haben wir heute beschlossen, sie es etwas langsamer angehen zu lassen. Dazu haben wir sie erstmal ausschlafen lassen und dann gab es ein Frühstück mit den noch vorhandenen Beständen. Da das aber nicht mehr ganz so viele waren, war klar, Lebensmittel müssen heute auf jeden Fall gejagt werden. Und dann müsste sich zeigen, was die Menschen sonst noch so anstellen wollen.

Erstmal haben sie aber den Morgen über gefaulplüscht und als es dann auf Mittag zuging, haben sie angefangen auszudiskutieren, wo es heute hingehen soll. Heute sollte der Steffen sich mal das Ausflugsziel wünschen, weil er sich einen fauleren Tag gewünscht hatte und die Tante Moni eher der Typ ist, die den Tag mit Aktivitäten vollpackt.

Steffens Wahl fiel auf einen Besuch des Gufufoss. Der liegt relativ weit draußen auf einem der Ostfjorde. So machten wir uns, nachdem wir uns vorher angeschaut hatten, auf welche Straßen wir wann wechseln müssen, da wir ja keine funktionierende Navigation mehr hatten, auf den Weg.

Weg zum Fardagafoss

Nach relativ kurzer Wegstrecke kamen wir an einem Wegweiser zu einem anderen Wasserfall namens Fardagafoss vorbei und kurzerpfot wurde da auch gestoppt. Auf dem Infoschild stand, dass es eine etwa halbstündige Wanderung ist und die haben wir dann in Angriff genommen. Ungünstigerweise für unsere Tante Moni ging es die meiste Zeit bergauf, für uns hingegen war das relativ entspannt.

Weg zum Fardagafoss

Zwischendurch konnten wir immer wieder schöne Aussichten auf die Schucht genießen und nach gar nicht mal so viel Wegstrecke kam schon etwas versteckt hinter einem Felsvorsprung ein Wasserfall in Sicht. Das war zwar nicht der, wo wir eigentlich hinwandern wollten und Namen haben wir auch keinen rausfinden finden, aber natürlich haben wir auch da ausgiebig geguckt, bevor es weiterging, natürlich stetig weiter bergauf.

Aussicht Richtung Egilsstadir

Immerhin hatten drache eine schöne Aussicht, wenn drache in die andere Richtung geschaut hat. Nicht, dass wir die so dringend benötigen würden, denn wir können ja fliegen, aber für die Menschen ist das schön.

Weg zum Fardagafoss

Schließlich konnten wir den Fardagafoss von weitem erspähen.

Fardagafoss

Wenig später kamen wir dann auch am Aussichtspunkt zu Fardagafoss an, der wirklich ganz hübsch aussah.

Fardagafoss

Luna war dann zusammen mit dem Steffen noch ganz mutig und ist den schmalen Pfad zum Wasserfall runtergestiegen, während Violetta und ich mit der Tante Moni oben gewartet haben. Dann sind wir alle gemeinsam zurück zum Parkplatz gelaufen und weiter ging es Richtung Seyðisfjörður, das am Ende des Fjords liegt und auf dem Weg dorthin sollte auch der Gufufoss liegen.

Auf dem Weg nach Seyðisfjörður

So hatten wir eine interessante Bergstraße zu fahren, an deren Berghängen sich sogar noch Schneefelder befanden.

Auf dem Weg nach Seyðisfjörður

Und so fuhren wir und fuhren wir, was allerdings nicht kam, war der Wasserfall. Als irgendwann dann Seydisfjödur am Horizont in Sicht kam, waren wir schon fast überzeugt, wir haben den Gufufoss verpasst oder er ist so klein und unscheinbar, dass wir ihn für einen der vielen kleinen Wasserfälle am Wegesrand gehalten haben.

Gufufoss

Gerade als wir beschlossen haben, dann doch noch nach Seyðisfjörður weiterzufahren, wenn wir schonmal da sind, tauchte ein Schild zum Gufufoss auf. Ein Parkplatz war auch da und so stoppten wir und gingen das kleine Stück zum Wasserfall.

Drei unbekannte Drachen am Gufufoss

Nachdem wir uns da ausgiebig umgesehen haben, hat Luna festgestellt, dass wir von drei neugierigen Drachen beobachtet werden. Drei Drachen! Ich wusste es doch! Wir tauschten und aus und waren uns recht bald sicher, dass es die drei Drachen gewesen sein müssen, die ich auch schon am Bruarfoss gesehen habe. Und die wir vereinzelt auch schon an anderen Ausflugszielen einzeln oder zu mehreren gesehen hatten.

Drei unbekannte Drachen am Gufufoss

Luna versuchte dann eine Kontaktaufnahme, aber da verschwanden die drei ganz schnell. Keine Ahnung, ob Luna ihnen zu viel Angst gemacht hat oder was der Grund war. Wir konnten ihnen jedoch auch nicht folgen um ihnen klarzumachen, dass wir ganz lieb und friedlich sind, da die Menschen sich nicht mehr so lange verweilen wollten. Aber wir sind ja noch ein paar Tage da. Vielleicht sehen wir sie an der einen oder anderen Attraktion nochmal wieder. Sie scheinen ja in einem ähnlichen Tempo um die Insel zu reisen wie wir…

Kreuzfahrtschiffe in Seyðisfjörður

Weiter ging es dann noch nach Seyðisfjörður, aber da es dann anfing zu regnen, haben wir nur eine kleine Spazierfahrt durch den Ort gemacht und fasziniert festgestellt, dass in dem vergleichsweise kleinen Hafen vergleichsweise große Schiffe anlegen.

Und dann haben wir uns auf den Rückweg gemacht. Das war auch ganz gut, denn die Menschen wollten noch ein paar Vorräte kaufen, insbesondere für das Frühstück und so sehr lange hatte der Supermarkt dann auch nicht offen. Leider erwies es sich als schwieriger, ein Brot zu finden, die Menschen haben daher heute improvisiert. Morgen wechseln wir wieder die Unterkunft und hoffen, dass wir dort dann bessere Chancen haben, ein Brot zu kaufen. Immerhin sind wir dann in Akureyri, der Hauptstadt des Nordens, was immerhin die zweitgrößte Stadt in Island ist.

Anschließend ging es wieder zurück in die Ferienwohnung, wo die Menschen erstmal was gegessen haben und den restlichen Abend haben wir dann verfaulplüscht und die Mama Moni hat noch mögliche Abstecher für unsere Strecke morgen rausgesucht. Da wir uns ja nicht mehr navigieren lassen können, muss das nun ganz Oldschool auf Papier erfolgen, dass wir uns notieren müssen, wo wir ungefähr auf welche Straßennummer wechseln müssen. Gar nicht so einfach, wenn an der Straße weit und breit nichts ist… Ich bin mal gespannt, wie gut das morgen klappt.

Hier haben wir davon berichtet!

Plüschige Grüße von
eurer Bella

2 Comments

  • Steffen

    Huhu Bella,

    danke für deinen Tagesbericht. Ja, den Wasserfall hatte ich ausgesucht und der sieht ja auch ganz hübsch aus. Aber war natürlich halt auch wieder eine gewisse Fahrstrecke.

    Einfach im Urlaub mal etwas mehr faulplüschen finde ich auch eine gute Idee, schließlich haben wir schon viel Zeit unterwegs bzw. im Auto verbracht. Für mich gehört im Urlaub auch einfach mal Ruhe und genießen dazu. Vielleicht auch auch so etwas, wie, ich muss nicht alles unbedingt gesehen haben. Da habe ich einfach nicht so ganz die Seidel oder Violetta-Gene 😀

    Ich erinnere mich auch an die im Vergleich zum Dorf riesigen Kreuzfahrtschiffe, die wie riesige Hochhäuser im Dorf standen und von fast überall aus gut zu sehen waren. Gerade beim Blick ins Tal bzw. in die Bucht von der hohen Straße herunter, die mini Häuschen und die riesigen Schiffe – wirklich immens groß, im Vergleich zu allen anderen Dorfhäusern. Leider hat es da wirklich so geschüttet, dass wir uns nicht wirklich getraut haben auszusteigen, bis auf das ganz schnell gemachte Foto im Hafen, wo Luna tapfer im Regen posiert hat.

    MFG
    Steffen

  • Angela

    Ssseid gegrüßßßt, liebe Drachis,
    dir, liebe Bella, vielen Dank für den Bericht über den Ausssflug zum Gugufoss. Da hat sssich Steffen einen schönen Wasserfalll ausgesucht. Sssooo idyllisch in der Talsenke gelegen, kein Wunder, dass sssich die Island-Drachen dort aufgehalten haben. Schade, dass sssie ssscih vor der Kontaktaufnahme gegraussst haben. Sssie sehen ja wirklich ausss, alsss wollten sssie sssich rückwärts in den Stein hinein graben. Aber bestimmt war dasss nur eine temporäre Vorsichtsmaßßßnahme. Noch ein paar Tage Beobachtung ausss sicherer Entfernung, dann fassen sssie Vertrauen.
    Diese Riesenschiffe sssind ja der absolute Horror. Nach Venedig dürfen sssie schon gar nicht mehr. Einige der Turnleute unserer Angela Fitnessa machen regelmäßßßig Urlaub auf ssso einem Schiff – 5000 Passagiere plus Personal, mehr Leute alsss manches Dorf.
    Wir finden auch, dass ein wenig faulplüschen zum Urlaub gehört, ja, geradezu die Bestimmung desss Urlaubs ist. Wann soll man denn faulplüschen, wenn nicht im Urlaub? Mensch und plüschi müssen ja auch verarbeiten, wass sssie gesehen und erlebt haben, und das geht am besten beim Seele baumeln lassen. Oder an einem verregneten Tag hingestreckt in der Sofaecke hängen und ein Buch schmökern. Dann geht esss am nächsten Tag wieder unternehmungslustig auf großßße Tour. Wir sind gespannt, wie eure ausgesehen hat.
    Viele liebe Grüßßße von euren Bookaholics Alphabetty, Frosty, Jonathan und Ali

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