Nähwochenende in Köln – endlich mal wieder!
Hallo ihr lieben plüschigen und unplüschigen Leserinnen und Leser,
vor kurzem waren wir endlich mal wieder zum Nähwochenende bei der Kölner Plüschifamilie. Unser letzter Besuch war schon wieder vieeeel zu lange her, nämlich etwas mehr als ein Jahr… Aber diesmal ist das ausnahmsweise zu entschuldigen, weil ja Anfang des Jahres unsere unplüschige Schwester zu uns gekommen ist. Und nachdem sich unser gemeinsames Leben nun etwas eingependelt hat, haben wir beschlossen, dass sie jetzt auch bereit ist für ihr erstes Nähwochenende, denn natürlich musste sie mitkommen.

Auch wenn es sich nur um ein Nähwochenende und nicht um Näh-49-Tage handelte, hatten wir ganz schön viel mitzunehmen. Zum Glück gibt es in unserem Haushalt nicht nur unser Drachentaxi, sondern auch das Drachenflaggschiff, so dass wir auch nichts (und niemanden!) zurücklassen mussten!

Nach einer glücklicherweise recht ereignislosen Fahrt kamen wir in Köln an, wo wir von der Kölner Plüschifamilie und den dort urlaubenden Drachenfamilienmitgliedern schon freudig erwartet wurden!

Klar, dass wir alle sofort aus unseren wunderbaren Drachenreisetaschen geklettert sind und erstmal eine große gemeinsame Plüschi-Party auf der Gästematratze veranstaltet haben!

Dann sind unsere Menschen und einige ausgewählte Plüschis erstmal in die Küche gegangen. Nachdem Lumi nämlich bei uns im Urlaub von Eldur gelernt hat, wie der Familien-Lieblingskuchen der Menschen, Donauwelle, gebacken wird, hat sie angekündigt, dass sie zum Nähwochenendbesuch ihre erste Donauwelle backen wird. Sirius hat es sich nicht nehmen lassen sie vorzukosten, lag kurz darauf jammernd auf dem Rücken und erklärte, auf keinen Fall wäre es zu verantworten, dass irgendwer diese Donauwelle isst, sie müsse sofort komplett vernichtet werden – von ihm… Das weckte dann doch das Misstrauen, so dass die Menschen dann doch ein Stück probiert haben und einhellig der Meinung waren, dass Lumis erste Donauwelle sehr gut gelungen ist!

Nach der Stärkung haben sich alle Kreativfabelwesen (und Lumi und Mickey, den es mit Sirius ja nur im Doppelpack gibt) im Nähzimmer versammelt, denn nachdem wir in den vergangenen Wochen alle eine Nähflaute erleben mussten, wollten wir jetzt endlich mal wieder ausgiebig nähen!

Die Mama Moni hatte eine ziemlich lange Liste möglicher Projekte, was sie alles nähen wollte, so dass schon absehbar war, dass sie das niemals alles schaffen kann, weil ja auch unsere unplüschige Schwester einige Aufmerksamkeit braucht. Unter anderem sollten einige Dinge für diesen besonderen Tag Ende Juli genäht werden, der sich ja schon wieder rasend schnell nähert…

Theo, der noch nicht so lange in der Kölner Plüschifamilie lebt, aber auch ein echtes Kreativhorn ist, hat dabei mit großer Begeisterung und Ausdauer geholfen.

Während wir Kreativfabelwesen an der Nähmaschine und dem Zuschneidetisch zugange waren, haben Zergi und Eldur die Gelegenheit genutzt und sich zusammen in die Schaukel geflauscht und erzählt.

Die Tante T hingegen war an diesem Nähwochenende ein wenig projektlos. Sie hatte lediglich den Plan, eine neue Kissenhülle zu nähen, aber obwohl wir fleißig mit ihr nach einem Motiv gesucht haben, wollte die zündende Kreatividee einfach nicht kommen… Weil unsere Tante T aber so eine liebe Tante T ist, hat sie dann einfach das eine oder andere Nähobjekt für Isabella übernommen, die unsere Mama Moni zeitlich nicht geschafft hätte.

Wir haben uns also dran gemacht, uns um die Nähprojekte für unsere unplüschige Schwester zu kümmern. Lumi hat angeboten, mit ihrer Größe als Vorlage zu fungieren, denn sie ist nur minimal kleiner als unsere unplüschige Schwester gerade und hält auch besser still als diese, aber was die Körperproportionen angeht, sind sie doch nicht ganz so ähnlich gebaut…

… deshalb wurde ihre Körperlänge letztlich nur für die Längenmessung des Einfassstreifens genutzt, statt diesen abzumessen, für die anderen Teile des Nähobjekts haben wir dann aber doch lieber ein Schnittmuster genutzt…

Weil nähen schon echt anstrengend ist und auch die Menschen zum Weiterexistieren irgendwie ständig was zu Essen brauchen, hat Rosa die kulinarische Versorgung übernommen. So gab es sehr zu Lumis Freude zum Beispiel einmal Lachs-Sahne-Gratin…

… und an einem anderen Tag konnte Zähnchen (und natürlich die Menschen) sich über eine Lasagne freuen…

Im Nähzimmer ging es dann mit den Nähobjekten weiter, es wurde fleißig genäht…

… und dann wieder zusammengeklammert, dass direkt weitergenäht werden konnte.

So zumindest die Theorie, nachdem die Nähmaschine aber plötzlich angefangen hat das Nähobjekt zu fressen, hat Päffchen sie erstmal teilweise auseinandergebaut, das Nähobjekt gerettet und sie dann auch direkt ausgesaugt. Den Fusselmengen nach, die sich da drin befunden haben, scheint das bei dieser Nähmaschine auch das erste Mal gewesen zu sein…

Weil so vollwertige Mahlzeiten wie Lasagne oder Lachs-Sahne-Gratin nicht ausreichend waren, und Sirius die Donauwelle ja eigentlich nicht zum allgemein erlaubten Verzehr freigeben wollte, gab es sehr zur Freude von Ruby und Yoshi zwischendurch noch Melone als Zwischensnack…

… und zur Abkühlung auch noch Wassereis Geschmacksrichtung „Saure Drachenzunge“, da hat Nicki auch mal dran schlecken dürfen, schließlich sind Saure Drachenzungen sein Lieblingsfutter. Fand er auch ok, aber das „Original“ aus Weingummi fand er besser…

Natürlich haben unsere Anfeuerdrachen auch dafür gesorgt, dass die Menschen nicht ganz so faulplüschig sind. Saphira fand es ja besonders toll, dass die Tante T ins Aquajogging wollte, da ist sie ja voll in ihrem Element. Chilli und Bruce haben dann eher die Laufeinheiten ohne und die Spaziereinheiten mit Kinderwagen überwacht…

Unsere beiden Hauptkümmerplüschis Muta und Ruby haben die Gelegenheit genutzt und ganz viel zusammen rumgehangen. Da sie in ihren jeweiligen Familien nämlich beide unentbehrlich sind, können sie nur die viel zu seltenen Treffen nutzen, um ausgiebig zu plaudern.

Runa hat derweil darauf achtgegeben, dass Fleur und Bella – die gerne mal Unsinn im Sinn haben – keinen zu schlimmen Unsinn machen. Und möglicherweise musste sie auch zur Verarztung hinzugezogen werden, nachdem Fleur von unserer unplüschigen Schwester versehentlich einen Tritt gegen den Kopf bekommen und Bella vor lauter Übermut von der Armlehne des Bürostuhls gepurzelt war… Zum Glück sind sie ja aber beide plüschig weich, so dass es ihnen bald wieder gut ging…

Zum Abschluss des einen Nähprojekts – einem Body für Isabella – musste dann nochmal Päffchen ran und sein pfotwerkliches Geschick unter Beweis stellen, denn es mussten noch die Druckknöpfe angebracht werden.

Übrigens fand im Zimmer neben dem Nähzimmer quasi eine Dauer-Plüschiparty statt, zu der sich immer alle Plüschis dazugesellt haben, die gerade nicht mit den Menschen rumhängen wollten. Dort haben wir dann auch nochmal eine riesige Abschieds-Plüschi-Party gefeiert, als die Zeit des Nähwochenendes wie immer wieder viel zu schnell vorbei war und wir uns wieder auf den Heimweg machen mussten…
Es war eine super schöne Zeit und wir hoffen sehr, dass wir auf das nächste Nähwochenende nicht wieder über ein Jahr warten müssen…
Plüschige Grüße von
eurer Kiwii
P.S. Es wurde übrigens mehr genäht als dieser eine Body, aber entweder sind die Nähobjekte geheim oder sie haben es irgendwie nicht auf die Bilder geschafft…


